Ist Politikwissenschaft eigentlich zu etwas nützlich?

Wozu braucht man eigentlich Politikwissenschaft? Was kann man damit denn später machen? Diese und ähnliche Fragen bekommt man immer wieder gestellt, vor allem von interessierten jungen Menschen die sich überlegen, Politikwissenschaft zu studieren.

Besonders in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, in denen die internationale Ordnung in Frage gestellt wird und bisher unumstößliche demokratische Standards schrittweise unterminiert und abgebaut werden, muss sich die Politikwissenschaft die Frage nach ihrer Relevanz stellen.

Zusammen mit Martin Senn habe ich mir diese Frage gestellt und ein multi-dimensionales Konzept gesellschaftlicher Relevanz entwickelt. Wir zeigen, inwiefern Politikwissenschaft staatsbürgerliche, professionelle und politische Relevanz erbringen muss und inwiefern sich die österreichische Politikwissenschaft im Laufe ihrer Geschichte vor dem Hintergrund dieses Konzepts entwickelt hat.

Ein Konzept politikwissenschaftlicher Relevanz

Martin Senn und ich haben neben diesem Beitrag auch ein ganzes Sonderheft herausgegeben, indem neben Politikwissenschafter auch Experten aus Verwaltung, Politik, Medien und Wirtschaft ihre Sicht auf den Mehrwert von Politikwissenschaft darlegen. Wer mehr dazu erfahren will, sollte sich das als open access verfügbare Sonderheft genau durchlesen: https://webapp.uibk.ac.at/ojs/index.php/OEZP/issue/view/256